TL;DR
- Monetarisierung bedeutet, dass du mit deinen YouTube-Videos Geld verdienst.
- Diese Einnahmequellen können Fan-Spenden, Kanalmitgliedschaften und Werbung in deinen Videos sein.
- Um YouTube-Videos zu monetarisieren, musst du am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen. Dafür musst du bestimmte Anforderungen hinsichtlich Abonnentenzahl, Uploads und Aufrufen erfüllen.
- Selbst mit einem kleinen Kanal kannst du über die neue Monetarisierungs-Stufe Geld verdienen.
- Die Einnahmen variieren stark je nach Nische, Aufrufzahlen, Werbeformaten, Interaktionsraten und deiner Zielgruppe.
- Beachte unbedingt die YouTube-Community-Richtlinien. Verschiedene Verstöße können zur Deaktivierung der Monetarisierung deiner Videos führen.
Was bedeutet Monetarisierung?
Monetarisierung heißt einfach nur, dass du mit deinen YouTube-Inhalten Geld verdienst. Dazu musst du am YouTube-Partnerprogramm (oft kurz „YPP“ genannt) teilnehmen.
Wenn von „YouTube-Videos monetarisieren“ die Rede ist, ist meist gemeint, dass YouTube Werbung in den Videos einblendet und die daraus generierten Einnahmen geteilt werden.
Neben den klassischen Werbeeinnahmen umfasst die Monetarisierung auch andere Einnahmequellen wie Kanalmitgliedschaften, Spenden durch deine Fans und die Umsatzbeteiligung an YouTube Premium.

Anforderungen des YouTube-Partnerprogramms
Hier gibt es gute Neuigkeiten für alle kleinen Kanäle! Das YouTube-Partnerprogramm ist jetzt noch einsteigerfreundlicher. Es bietet nun ein zweistufiges Modell, mit dem Creator schon früh in ihrer YouTube-Karriere Geld verdienen können. Super Neuigkeiten für alle, die gerade erst anfangen!
Erste Stufe
Die erste Stufe der Mitgliedschaft ermöglicht es neuen YouTubern, durch Fan-Finanzierung Geld zu verdienen. Die Voraussetzungen dafür sind:
- 500 Abonnenten
- 3 gültige öffentliche Uploads in den letzten 90 Tagen
und
- Entweder 3.000 öffentliche Wiedergabestunden im letzten Jahr oder 3 Millionen gültige öffentliche Aufrufe deiner Shorts in den letzten 90 Tagen
Diese Stufe schaltet den Super Chat, Super Thanks und die Super Sticker frei. Damit können deine Zuschauer während Livestreams Chatnachrichten und Sticker kaufen, die besonders hervorgehoben und manchmal sogar oben im Chat-Feed angepinnt werden. Kurz gesagt: Fans zahlen, um im Chat-Stream hervorgehoben zu werden.
Zusätzlich bieten Kanalmitgliedschaften deinen Zuschauern gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf exklusive Videos auf deinem Kanal. So kannst du Einnahmen generieren, selbst wenn dein Kanal relativ klein ist.
Vollversion (Schaltet Werbeanzeigen frei)
Diese Stufe schaltet alle Monetarisierungsfunktionen frei, einschließlich der Werbeeinnahmen. Hier sind die Voraussetzungen allerdings:
- 1.000 Abonnenten
- Entweder 4.000 öffentliche Wiedergabestunden in den letzten 12 Monaten ODER 10 Millionen öffentliche Aufrufe von Shorts in den letzten 90 Tagen
- Einhaltung aller YouTube-Monetarisierungsrichtlinien
- Wohnsitz in einem Land, in dem das YouTube-Partnerprogramm verfügbar ist
- Ein aktives AdSense-Konto, das mit Ihrem Kanal verknüpft ist
YouTube Monetarisierung aktivieren
Sobald du diese Voraussetzungen erfüllst, wäre dein erster Schritt die Bewerbung für das YouTube-Partnerprogramm:
- Melde dich im YouTube Studio an.
- Klicke im Menü links auf „Einnahmen“.
- Lese und akzeptiere die Bedingungen des YouTube-Partnerprogramms.
- Verbinde dein bestehendes AdSense-Konto oder erstelle hier ein neues.
- Warte, bis YouTube deinen Kanal geprüft hat (dauert in der Regel etwa einen Monat).
- Nach der Genehmigung kannst du noch festlegen welche Art von Werbeanzeigen auf deinen jeweiligen Videos erscheint.

Wie viel Geld verdient man mit YouTube?
Die Einnahmen auf YouTube variieren stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter Nische, Zielgruppendemografie, Interaktionsraten und Werbeformate. Im Durchschnitt verdienen Creator über AdSense zwischen 2 und 12 US-Dollar pro 1.000 Aufrufe, wobei diese Zahl erheblich schwanken kann.
Einige YouTube-Nischen wie Finanzen, Technologie und Wirtschaft sind besonders profitabel und können 15 bis 30 US-Dollar pro 1.000 Aufrufe einbringen, während Unterhaltungs- und Gaming-Inhalte in der Regel weniger einbringen. Neben den Werbeeinnahmen generieren erfolgreiche Creator oft auch erhebliche Einnahmen durch:
- Sponsoring und Markenpartnerschaften
- Affiliate-Marketing
- Kanalmitgliedschaften
- Merchandise-Verkäufe
- Super Chat und Super Thanks während Live-Streams
Die meisten hauptberuflichen YouTuber berichten, dass die Werbeeinnahmen nur 20-40 % ihres Gesamteinkommens ausmachen. Bemühe dich deshalb auch um andere Einnahmequellen.
Die 5 häufigsten Gründe für die Demonetarisierung deines YouTube-Kanals
Um deinen Monetarisierungsstatus zu erhalten, ist es wichtig zu verstehen, warum Kanäle demonetarisiert werden. Hier sind die häufigsten Gründe:
#1 Wiederverwendete Inhalte
Die YouTube-Richtlinien verbieten die Monetarisierung von Inhalten, die nicht originell sind. Dazu gehören Zusammenstellungen von Inhalten anderer Creator, Videos mit Archivmaterial und minimalem Kommentar oder Inhalte, die von anderen Quellen übernommen wurden.
Um dies zu vermeiden, stelle sicher, dass deine Videos originelle Kommentare, einzigartige Perspektiven oder eine umfangreiche kreative Bearbeitung enthalten, sodass es sich vom Ausgangsmaterial klar unterscheidet.
#2 Unangemessene Inhalte
Inhalte mit übermäßiger Obszönität, Hassrede, gefährlichen Aktivitäten oder sensiblen Themen ohne angemessenen Kontext können zur Demonetarisierung führen. Du darfst zwar kontroverse Themen ansprechen, musst dies aber verantwortungsvoll mit entsprechenden Warnhinweisen und eventuellen Altersbeschränkungen tun.
Die KI-Systeme von YouTube analysieren sowohl Audio- als auch visuelle Elemente. Achte daher auch auf Hintergrundmusik, Lyrics in abgespielter Musik und eingeblendete Texte.
#3 Spam und irreführende Metadaten
Die Verwendung von Clickbait-Titeln, irreführenden Thumbnails oder Keyword-Stuffing in Beschreibungen verstößt gegen die YouTube-Richtlinien. Es ist nicht erlaubt, Inhalte durch das Thumbnail oder die Beschreibung “anzukündigen” welche aber im Video nicht geliefert werden. Außerdem solltest du die Verwendung irrelevanter Tags oder das Erstellen von Inhalten ausschließlich zur Traffic-Generierung unterlassen.
Achte also einfach immer darauf, dass deine Titel, Vorschaubilder und Beschreibungen den Videoinhalt korrekt wiedergeben. Damit bist du immer auf der sicheren Seite.
#4 Urheberrechtsverletzungen
Die Verwendung urheberrechtlich geschützter Musik, Videoclips oder Bilder ohne Genehmigung ist einer der schnellsten Wege, die Monetarisierung zu verlieren. Drei Urheberrechtsverstöße führen zur Sperrung deines Kanals. Schon ein einziger Verstoß kann die Monetarisierung neuer Inhalte für 90 Tage verhindern.
Unsere Empfehlung: Verwende stets GEMA freie Musik, erwerbe die erforderlichen Lizenzen oder erstelle (sofern es dir möglich ist) eigene Inhalte, um Urheberrechtsprobleme zu vermeiden.
#5 Inaktivität
YouTube kann die Monetarisierung von Kanälen entfernen, die sechs Monate oder länger keine neuen Inhalte hochgeladen oder Community-Updates veröffentlicht haben. Diese Richtlinie stellt sicher, dass die Monetarisierung aktiven Creatorn vorbehalten bleibt, die regelmäßig mit ihrem Publikum interagieren.
Um deine Monetarisierung aufrechtzuerhalten, solltest du regelmäßig Videos hochladen und mit deiner Community über Beiträge oder kurze Videos interagieren.
Was tun, wenn dein YouTube-Video demonetarisiert wurde?
Selbst wenn du dich bestmöglich an die Vorgaben hältst, kann YouTube deine Videos trotzdem demonetarisieren. Es gibt unzählige, banale Gründe warum das passieren kann.
Deine Videos werden regelmäßig von einem Mitarbeiter überprüft. Daher kann die Demonetarisierung unerwartet erfolgen – selbst wenn du lange keine Probleme hattest.
Sobald dein Kanal demonetarisiert wurde, ist es leider fast unmöglich, die Monetarisierungsstatus wiederzuerlangen.
Aber keine Sorge. Indem du unsere Musik nutzt, kannst du die Monetarisierung ganz einfach reaktivieren.

Sicher YouTube-Videos monetarisieren mit HookSounds
Eine der häufigsten Fallstricke bei der Monetarisierung sind Urheberrechtsansprüche aufgrund nicht lizenzierter Musik. HookSounds bietet eine umfassende Lösung mit einer riesigen Bibliothek an GEMA freier Musik und Soundeffekte, speziell für Content-Ersteller entwickelt.
Mit HookSounds erhältst du:
- Unbegrenzte Downloads hochwertiger, GEMA freier Musik
- Rechtsschutz für YouTube und Social Media (keine Copyright Claims)
- Regelmäßig neue Musik aller Genres
- Einfache Lizenzierung für all deine YouTube-Inhalte
- Musik speziell für Videoinhalte
Durch die Verwendung GEMA freier Musik von HookSounds minimierst du eines der größten Risiken für eine Demonetarisierung und verbesserst gleichzeitig die Qualität deiner Videos mit professionellen Soundtracks.
Fazit
Um YouTube-Videos in 2026 zu monetarisieren, solltest du die Anforderungen dafür kennen, die Richtlinien einhalten und Urheberrechtsverletzungen vermeiden.
Der Weg zur Monetarisierung mag zwar herausfordernd erscheinen, doch das zweistufige System ermöglicht es dir, bereits vor Erreichen der vollen Anforderungen durch Fan-Finanzierung Einnahmen zu generieren.
Denke daran: Um von deinen YouTube-Einnahmen leben zu können reichen die Einnahmen durch Werbung alleine höchstwahrscheinlich nicht aus. Du brauchst auch die anderen Einnahmequellen.
Indem du häufige Fehler bei der Demonetarisierung – insbesondere Urheberrechtsprobleme mit Musik – vermeidest und dich auf den Aufbau einer engagierten Community konzentrierst, kannst du einen erfolgreichen, monetarisierten YouTube-Kanal mit verlässlichen Einnahmen aufbauen.
Sollte dein Kanal aus irgendeinem Grund demonetarisiert werden, kann HookSounds dir dabei helfen, die Monetarisierung wiederherzustellen.
Monetarisiere deine Videos, indem du sicherstellst, dass deine Inhalte den YouTube-Richtlinien entsprechen, und verwende GEMA freie Musik von Diensten wie HookSounds, damit du dein Geld auch weiterhin erhältst.
Mit Engagement und dem richtigen Ansatz kannst du deine YouTube-Leidenschaft in ein profitables Geschäft verwandeln.



