TL;DR

  • Ganz allgemein bedeutet Monetarisierung einfach, dass du mit deinen YouTube-Videos Geld verdienst.
  • Um YouTube-Videos zu monetarisieren, musst du dem YouTube-Partnerprogramm (YouTube Partner Program) beitreten. Dafür musst du bestimmte Anforderungen in Bezug auf Abonnenten, Uploads und Aufrufe erfüllen.
  • Ab dem 1. Februar 2027 hat YouTube die Voraussetzungen für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm aktualisiert.
  • Auch wenn du einen kleinen Kanal hast, kannst du über die neue frühe Monetarisierungsstufe von YouTube Einnahmen erzielen.
  • Wie viel du verdienst, hängt stark von deiner Nische, der Anzahl der Aufrufe, den verwendeten Anzeigenformaten, der Interaktionsrate und deiner Zielgruppe ab.
  • Achte darauf, die Community-Richtlinien von YouTube einzuhalten. Verschiedene Verstöße können dazu führen, dass deine Videos nicht mehr monetarisiert werden.

Was bedeutet Monetarisierung?

Monetarisierung bedeutet, dass du mit deinen YouTube-Inhalten Geld verdienen kannst. Dafür musst du Teil des YouTube-Partnerprogramms (oft als „YPP“ bezeichnet) sein.

Wenn von der „Monetarisierung von YouTube-Videos“ gesprochen wird, ist damit meistens gemeint, dass YouTube Werbung in deinen Inhalten schalten darf und du einen Anteil der dadurch erzielten Einnahmen erhältst.

Neben den klassischen Werbeeinnahmen umfasst die Monetarisierung auch weitere Einnahmequellen wie Kanalmitgliedschaften, Fan Funds und die Beteiligung an den Einnahmen von YouTube Premium.

Ein Mann sitzt vor seinem Computer und bearbeitet ein Video.

Voraussetzungen für das YouTube-Partnerprogramm

Nicht jeder kann seine Videos auf YouTube einfach monetarisieren. Die Plattform verlangt von Mitgliedern des YouTube-Partnerprogramms, dass sie aktiv sind und das deren Kanäle eine bestimmte Größe erreicht haben. Damit soll sichergestellt werden, dass:

  • Anzeigen genügend Impressionen und qualitativ hochwertigen (echten und organischen) Traffic erhalten;
  • Spam-Kanäle nicht in das Programm aufgenommen werden.

Ab dem 1. Februar 2027 hat YouTube die Voraussetzungen für die Beteiligung an Werbe- und YouTube-Premium-Einnahmen verdoppelt. Damit möchte die Plattform Werbetreibenden relevantere Impressionen und qualitativ hochwertigeren Traffic bieten.

Wenn du bereits am Partnerprogramm teilnimmst, ändert sich für dich nichts. Du verlierst deinen Monetarisierungsstatus nicht plötzlich, nur weil du diese Anforderungen nicht erfüllst.

Wann gilt ein YouTube-Kanal als "aktiv"?

Nur aktive Kanäle können am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen. Wenn dein Kanal keinerlei Aktivität oder Wachstum zeigt, würde es für YouTube schließlich keinen Sinn ergeben, deine Teilnahme am Programm aufrechtzuerhalten.

Ab dem 1. Februar 2027 gilt dein Kanal als „aktiv“, wenn er eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • 1.000 gültige Wiedergabestunden in den vergangenen 365 Tagen
  • oder 1 Million qualifizierte Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen
  • oder zwei Longform-Videos oder fünf Shorts innerhalb von 90 Tagen hochgeladen

Wenn du diese Anforderungen unterschreitest, wird YouTube deinen Kanal als „inaktiv“ einstufen. Aber keine Sorge: Das bedeutet nicht das Ende deiner YouTube-Karriere. Um im Programm zu bleiben, musst du innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • 1.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den vergangenen 365 Tagen
  • oder 1 Million qualifizierte Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen

Dadurch gilt dein Kanal wieder als „aktiv“.

Die verschiedenen Stufen des YouTube-Partnerprogramms

1. Niedrigste Stufe

Bei der frühen Stufe bleibt alles beim Alten. Dies sind die Mindestanforderungen, um Zugriff auf die ersten Funktionen zu erhalten, mit denen du Einnahmen erzielen kannst:

  • 500 Abonnenten
  • 3 öffentliche Uploads in den vergangenen 90 Tagen
  • Entweder 3.000 gültige öffentliche Wiedergabestunden im vergangenen Jahr ODER 3 Millionen gültige öffentliche Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen

Diese frühe Stufe umfasst Super Chat, Super Thanks und Super Stickers. Damit können deine Zuschauer während Livestreams Nachrichten und Sticker kaufen, die im Chat hervorgehoben und teilweise sogar oben im Chat angeheftet werden. Kurz gesagt: Deine Fans bezahlen dafür, dass ihre Nachrichten im Chat stärker auffallen.

Auch YouTube Shopping ist in dieser Stufe enthalten. Du kannst Produkte aus deinem eigenen Shop bewerben, auf die Zuschauer klicken und sie anschließend kaufen können.

Zusätzlich ermöglichen Kanalmitgliedschaften deinen Zuschauern, gegen eine monatlich wiederkehrende Gebühr auf exklusive Videos und andere Inhalte deines Kanals zuzugreifen. So kannst du auch mit einem relativ kleinen Kanal Einnahmen erzielen.

2. Mittlere Stufe (schaltet Werbeanzeigen frei)

Die vollständige Stufe schaltet die Beteiligung an YouTube-Premium-Einnahmen sowie die begehrten Werbeeinnahmen frei.

Ab dem 1. Februar 2027 gelten für diese Stufe folgende Voraussetzungen:

  • 1.000 Abonnenten
  • Entweder 8.000 gültige öffentliche Wiedergabestunden in den vergangenen 12 Monaten ODER 20 Millionen gültige öffentliche Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen (anstelle von 4.000 Wiedergabestunden und 10 Millionen gültigen Shorts-Aufrufen vor dem 1. Februar 2027)
  • Einhaltung aller Monetarisierungsrichtlinien von YouTube
  • Erstellung von werbefreundlichen Videos (kein sensibles Material)
  • Du lebst in einem Land, in dem das YouTube-Partnerprogramm verfügbar ist
  • Du hast ein aktives AdSense-Konto, das mit deinem Kanal verknüpft ist

3. Höchste Stufe

In dieser Stufe wird YouTube Shopping erweitert. Du kannst nun auch Produkte aus Shops bewerben, die du nicht selbst betreibst. Die Voraussetzungen für diese Stufe sind:

  • 10.000 Abonnenten
  • 4.000 öffentliche Wiedergabestunden mit Longform-Videos in den vergangenen 365 Tagen
  • 10 Millionen öffentliche Shorts-Aufrufe in den vergangenen 90 Tagen
  • Du lebst in Südkorea, Indonesien oder den USA
  • Dein Kanal ist nicht als „Für Kinder“ festgelegt

Die Wiedergabezeit ist eine wichtige Metrik wenn es darum geht dem YouTube-Partnerprogramm beizutreten. Wenn du wissen möchtest, wie du deine Wiedergabezeit verbessern kannst, lies unseren Artikel darüber.

YouTube Monetarisierung aktivieren

Sobald du diese Voraussetzungen erfüllst, wäre dein erster Schritt die Bewerbung für das YouTube-Partnerprogramm:

  1. Melde dich im YouTube Studio an.
  2. Klicke im Menü links auf „Einnahmen“.
  3. Lese und akzeptiere die Bedingungen des YouTube-Partnerprogramms.
  4. Verbinde dein bestehendes AdSense-Konto oder erstelle hier ein neues.
  5. Warte, bis YouTube deinen Kanal geprüft hat (dauert in der Regel etwa einen Monat).
  6. Nach der Genehmigung kannst du noch festlegen welche Art von Werbeanzeigen auf deinen jeweiligen Videos erscheint.

Ein Foto eines Bildschirms mit dem YouTube-Hauptmenü.

Wie viel Geld verdient man mit YouTube?

Die Einnahmen auf YouTube variieren stark und hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter Nische, Zielgruppendemografie, Interaktionsraten und Werbeformate. Im Durchschnitt verdienen Creator über AdSense zwischen 2 und 12 US-Dollar pro 1.000 Aufrufe, wobei diese Zahl erheblich schwanken kann.

Einige YouTube-Nischen wie Finanzen, Technologie und Wirtschaft sind besonders profitabel und können 15 bis 30 US-Dollar pro 1.000 Aufrufe einbringen, während Unterhaltungs- und Gaming-Inhalte in der Regel weniger einbringen. Neben den Werbeeinnahmen generieren erfolgreiche Creator oft auch erhebliche Einnahmen durch:

  • Sponsoring und Markenpartnerschaften
  • Affiliate-Marketing
  • Kanalmitgliedschaften
  • Merchandise-Verkäufe
  • Super Chat und Super Thanks während Live-Streams

Die meisten hauptberuflichen YouTuber berichten, dass die Werbeeinnahmen nur 20-40 % ihres Gesamteinkommens ausmachen. Bemühe dich deshalb auch um andere Einnahmequellen.

Die 5 häufigsten Gründe für die Demonetarisierung deines YouTube-Kanals

Um deinen Monetarisierungsstatus zu erhalten, ist es wichtig zu verstehen, warum Kanäle demonetarisiert werden. Hier sind die häufigsten Gründe:

#1 Wiederverwendete Inhalte

Die YouTube-Richtlinien verbieten die Monetarisierung von Inhalten, die nicht originell sind. Dazu gehören Zusammenstellungen von Inhalten anderer Creator, Videos mit Archivmaterial und minimalem Kommentar oder Inhalte, die von anderen Quellen übernommen wurden.

Um dies zu vermeiden, stelle sicher, dass deine Videos originelle Kommentare, einzigartige Perspektiven oder eine umfangreiche kreative Bearbeitung enthalten, sodass es sich vom Ausgangsmaterial klar unterscheidet.

#2 Unangemessene Inhalte

Inhalte mit übermäßiger Obszönität, Hassrede, gefährlichen Aktivitäten oder sensiblen Themen ohne angemessenen Kontext können zur Demonetarisierung führen. Du darfst zwar kontroverse Themen ansprechen, musst dies aber verantwortungsvoll mit entsprechenden Warnhinweisen und eventuellen Altersbeschränkungen tun.

Die KI-Systeme von YouTube analysieren sowohl Audio- als auch visuelle Elemente. Achte daher auch auf Hintergrundmusik, Lyrics in abgespielter Musik und eingeblendete Texte.

#3 Spam und irreführende Metadaten

Die Verwendung von Clickbait-Titeln, irreführenden Thumbnails oder Keyword-Stuffing in Beschreibungen verstößt gegen die YouTube-Richtlinien. Es ist nicht erlaubt, Inhalte durch das Thumbnail oder die Beschreibung "anzukündigen" welche aber im Video nicht geliefert werden. Außerdem solltest du die Verwendung irrelevanter Tags oder das Erstellen von Inhalten ausschließlich zur Traffic-Generierung unterlassen.

Achte also einfach immer darauf, dass deine Titel, Vorschaubilder und Beschreibungen den Videoinhalt korrekt wiedergeben. Damit bist du immer auf der sicheren Seite.

#4 Urheberrechtsverletzungen

Die Verwendung urheberrechtlich geschützter Musik, Videoclips oder Bilder ohne Genehmigung ist einer der schnellsten Wege, die Monetarisierung zu verlieren. Drei Urheberrechtsverstöße führen zur Sperrung deines Kanals. Schon ein einziger Verstoß kann die Monetarisierung neuer Inhalte für 90 Tage verhindern.

Unsere Empfehlung: Verwende stets GEMA freie Musik, erwerbe die erforderlichen Lizenzen oder erstelle (sofern es dir möglich ist) eigene Inhalte, um Urheberrechtsprobleme zu vermeiden.

#5 Inaktivität

YouTube kann die Monetarisierung von Kanälen entfernen, die sechs Monate oder länger keine neuen Inhalte hochgeladen oder Community-Updates veröffentlicht haben. Diese Richtlinie stellt sicher, dass die Monetarisierung aktiven Creatorn vorbehalten bleibt, die regelmäßig mit ihrem Publikum interagieren.

Um deine Monetarisierung aufrechtzuerhalten, solltest du regelmäßig Videos hochladen und mit deiner Community über Beiträge oder kurze Videos interagieren.

Was tun, wenn dein YouTube-Video demonetarisiert wurde?

Selbst wenn du dich bestmöglich an die Vorgaben hältst, kann YouTube deine Videos trotzdem demonetarisieren. Es gibt unzählige, banale Gründe warum das passieren kann.

Deine Videos werden regelmäßig von einem Mitarbeiter überprüft. Daher kann die Demonetarisierung unerwartet erfolgen – selbst wenn du lange keine Probleme hattest.

Sobald dein Kanal demonetarisiert wurde, ist es leider fast unmöglich, die Monetarisierungsstatus wiederzuerlangen.

Aber keine Sorge. Indem du unsere Musik nutzt, kannst du die Monetarisierung ganz einfach reaktivieren.

Ein Foto eines Computerbildschirms, auf dem eine Videobearbeitungssoftware zu sehen ist.

Sicher YouTube-Videos monetarisieren mit HookSounds

Eine der häufigsten Fallstricke bei der Monetarisierung sind Urheberrechtsansprüche aufgrund nicht lizenzierter Musik. HookSounds bietet eine umfassende Lösung mit einer riesigen Bibliothek an GEMA freier Musik und Soundeffekte, speziell für Content-Ersteller entwickelt.

Mit HookSounds erhältst du:

  • Unbegrenzte Downloads hochwertiger, GEMA freier Musik
  • Rechtsschutz für YouTube und Social Media (keine Copyright Claims)
  • Regelmäßig neue Musik aller Genres
  • Einfache Lizenzierung für all deine YouTube-Inhalte
  • Musik speziell für Videoinhalte

Durch die Verwendung GEMA freier Musik von HookSounds minimierst du eines der größten Risiken für eine Demonetarisierung und verbesserst gleichzeitig die Qualität deiner Videos mit professionellen Soundtracks.

Fazit

Um YouTube-Videos in 2027 zu monetarisieren, solltest du die Anforderungen dafür kennen, die Richtlinien einhalten und Urheberrechtsverletzungen vermeiden.

Der Weg zur Monetarisierung mag zwar herausfordernd erscheinen, doch das zweistufige System ermöglicht es dir, bereits vor Erreichen der vollen Anforderungen durch Fan-Finanzierung Einnahmen zu generieren.

Denke daran: Um von deinen YouTube-Einnahmen leben zu können reichen die Einnahmen durch Werbung alleine höchstwahrscheinlich nicht aus. Du brauchst auch die anderen Einnahmequellen.

Indem du häufige Fehler bei der Demonetarisierung – insbesondere Urheberrechtsprobleme mit Musik – vermeidest und dich auf den Aufbau einer engagierten Community konzentrierst, kannst du einen erfolgreichen, monetarisierten YouTube-Kanal mit verlässlichen Einnahmen aufbauen.

Sollte dein Kanal aus irgendeinem Grund demonetarisiert werden, kann HookSounds dir dabei helfen, die Monetarisierung wiederherzustellen.

Monetarisiere deine Videos, indem du sicherstellst, dass deine Inhalte den YouTube-Richtlinien entsprechen, und verwende GEMA freie Musik von Diensten wie HookSounds, damit du dein Geld auch weiterhin erhältst.