Die Wirkung von Musik und Soundeffekten in Horrofilmen

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Halloween steht vor der Tür und es wird gruselig hier bei HookSounds! Wir haben dir eine großartige Auswahl an Halloween-Musik vorbereitet. Du wirst sicherlich heute zu Hause bleiben wollen, um unseren gruseligen Tracks zu lauschen.

Inzwischen planst und produzierst du möglicherweise deine Halloween-Videos. Egal ob du ein Video oder einen Podcast machst oder eine Playlist für dein Geschäft zusammenstellst: Die passende GEMA-freie Musik und Soundeffekte werden auf jeden Fall hilfreich sein, um eine gruselige Stimmung zu erzeugen. Denn was wäre Halloween ohne die typische, schauderhafte Soundkulisse? Bei allen Gruselfilmen liegt der größte Wert auf Soundeffekten und Musik, um die Stimmung noch gruseliger zu machen. Schreie, ein schreckliches Lachen und natürlich die musikalische Untermalung, die vorwegnimmt, dass etwas Schlimmes passieren wird. Seien wir ehrlich, ein Kürbis mit Gesicht würde ohne einen schauderhaften Soundtrack nicht so gruselig wirken, oder? Was wäre der Film „Der Weiße Hai“ ohne seinen spannungsbildenden Soundtrack mit hohem Wiedererkennungswert? Die Hauptmelodie besteht aus nur zwei Tönen – zwei sehr kraftvollen Tönen.

Ein weiterer Halloween-Klassiker, „Der Exorzist“, hat auch einen ikonischen Soundtrack. Auch wenn du diesen Horrorklassiker von William Friedkin noch nicht gesehen hast, erkennst du wahrscheinlich die Musik wieder. Es ist ein Ausschnitt aus Mike Oldfields “Tubular Bells”. Die Deluxe-Vinyl Neuauflage von Label Waxworks in 2017 ist ein wichtiger Teil in der Musikgeschichte. Und natürlich gehört zu Halloween auch der gleichnamige Film von 1979. John Carpenter performte und komponierte die Filmmusik. Auffallend hierbei ist die minimale aber markante Instrumentierung. Das beweist, dass bei der Komposition von Halloween-Soundtracks weniger definitiv mehr ist.

In den 70er Jahren entstanden die ikonischen Soundtracks und Filme, die auch heute noch Generationen das gruseln lehren. Nicht zu vergessen sind die Klassiker der 60er und 80er Jahre wie Rosemarys Baby (1968), Psycho (1960), Aliens (1986) und natürlich The Shining (1980). In der heutigen Zeit wäre Stranger Things mit seiner mittlerweile ikonischen Titelmusik zu erwähnen, der die besten Science-Fiction-Produktionen der 80er Jahre wiederbelebte.

Als Musikfans wissen wir auch die Wirkung von Soundeffekten zu schätzen. Insbesondere wenn es darum geht, kraftvolle und beängstigende Szenen zu kreieren. Stelle dir mal Folgendes vor: Der Hauptcharakter eines Films geht in einer Szene ganz allein durch eine verlassene Straße und du hörst nichts außer seine Schritte. Kein Ton oder Musik. Du fühlst die Spannung und erwartest, dass gleich etwas passieren wird. Ein paar Minuten Stille und plötzlich: bam! Jason Voorhees erscheint als ein unheimlich aussehender Serienkiller aus dem Nichts. Eine Szene wie diese die so einfach aussieht, wurde effektiv durch akustische Elemente begleitet, die mit menschlichen Emotionen spielen und dich am Ende dazu bringen, von deinem Sitz aufzuspringen.

Tatsächlich überlegen sich Filmmusikkomponisten genau, wie sie uns vertraute Klänge auf ungewöhnliche Weise verwenden können, um uns unwohl und angespannt zu fühlen. Oftmals sind diese Geräusche in der Filmmusik verborgen – manchmal sogar als subtile Schallwellen, die uns Menschen einen Adrenalinschub geben. Infraschall zum Beispiel ist dafür bekannt, ein beunruhigendes Gefühl zu erzeugen. Infrfaschall sind tieffrequente Töne, die nicht gehört werden können, aber den Menschen buchstäblich bis in die Knochen verunsichert. Während das menschliche Hörvermögen ab 20 Hz beginnt,  existiert Infraschall bei 19 Hz und darunter, weshalb wir ihn nicht wirklich hören, aber dennoch “fühlen” können. Und natürlich nutzt man diesen Effkt bei der Produktion von Horrorfilmen aus.

Filmemacher Gaspard Noé, der in seinem Film „Irreversible“ (2002) zugab, Töne mit nur 27 Hz zu verwenden, sagte, dass obwohl „man es nicht wirklich hört, es einen zum Zittern bringt. In einem akustisch optimierten Theater mit Subwoofern hast du vermutlich mehr Angst vor dem Klang als vor dem, was auf dem Bildschirm passiert. Diese Töne lassen uns so fühlen, als ob wir selber Teil der Szene wären.

Auch wenn der Ton hörbar ist, spielt er eine große Rolle beim Storytelling, insbesondere wenn es um Szenen ohne visuellen Inhalt geht. Orson Welles’ „War of the World“ ist das perfekte Beispiel dafür. Als das Hörspiel am 30. Oktober 1939 im Radio ausgestrahlt wurde, löste es bei dem Publikum Schrecken aus. Obwohl in der Einleitung klar gesagt wurde, dass es sich bei der Ausstrahlung um Fiktion handelt (und dies wurde während der Übertragung noch zweimal klargestellt), waren die Leute überzeugt, dass das Gesagte wahr war: Ein Alien-Angriff stand bevor. Nicht nur das Gesagte war schockierend, sondern auch die Art und Weise wie es präsentiert wurde: Die Stimme des Erzählers in der Rolle eines Nachrichtensprechers und die Live-Soundeffekte trugen zur Dynamik bei. Die Soundeffekte für die Mars-Kriegsmaschinen wurden von Ora Nichols (die Leiterin der Soundeffektabteilung der CBS-Tochter in New York) mit Kinderspielzeugen gemacht. Orson Wells bedankte sich später in einer handschriftlichen Notiz bei ihr „für die beste Arbeit, die irgendjemand für irgendjemanden tun konnte“.

 

Heutzutage werden Soundeffekte so weit optimiert, dass du nicht sehen musst wie sie gemacht werden, damit sie glaubwürdig klingen. Hier bei HookSounds findest du eine kuratierte Auswahl an hochwertigen und GEMA-freien Soundeffekten, die du verwenden kannst.

Inzwischen sollte die Bedeutung von Musik und Soundeffekten bei Horrorfilmen und so ziemlich bei jeder Art von Inhalten klar sein. Wenn du also im Begriff bist, ein Video oder einen Podcast zu veröffentlichen, solltest du unbedingt authentische und passende Soundtracks auswählen, damit das Endprodukt professionell wirkt und es beim Publikum Emotionen erzeugt. Das gilt nicht nur für Halloween-Projekte, sondern für alle Arten von Inhalten. Halte dir diese Tipps also im Hinterkopf!