Wie du mit Podcasts Geld verdienst

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Podcasts werden jeden Tag immer beliebter. Insgesamt gibt es weltweit mehr als 2 Millionen verschiedene Angebote. Mit der steigenden Popularität dieses Mediums wächst natürlich auch die Konkurrenz und die Auswahlmöglichkeiten für die Hörer. Für Podcasts-Betreiber wird es somit immer schwieriger, sich von der Masse abzuheben und Ihre Inhalte zu monetarisieren. Fängst du gerade erst mit Podcasts an, solltest du wissen, das dies kein Geschäft ist, mit dem du schnell an viel Geld kommst. Es braucht Zeit und Mühe, um ein treues, engagiertes Publikum aufzubauen, welches sich für deine Inhalte interessiert.

Kommen wir also zur eigentlichen Frage: Wie verdient man mit einem Podcast überhaupt Geld? Nun, es gibt viele Möglichkeiten. In diesem Artikel listen wir dir die verschiedenen Wege auf.

 

Affiliate Links

Mit Affiliate Links kannst du durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen anderer Unternehmen Geld verdienen. Du erhältst eine Provision für jeden Kauf, der unter deinem individuellen Link getätigt wird.

Um das zu verdeutlichen, hier ein Beispiel: Nehmen wir an, du hast eine Kochshow, in der du deinem Publikum von deinen Lieblingsrezepten erzählst und Schritt für Schritt erklärst, wie man es selber nachkochen kann. In der Mitte des Videos kannst du deine Lieblingsmarke für Küchengeräte empfehlen. Dabei kann dein Publikum über den personalisierten Link das Produkt kaufen. Diesen Affiliate Link solltest du auch in den Shownotes deiner Podcasts sowie auf Instagram oder auf deiner Website veröffentlichen. Der Händler gibt dir dann einen Prozentsatz jedes Verkaufs, der über diesen Link getätigt wird.

Da du da Vertrauen und die Loyalität deines Publikums wahren solltest, empfehlen wir dir dringend aus dieser Marketing Aktion kein Geheimnis zu machen, sodass dein Publikum weiß, dass du damit Geld verdienst.

Wie bekomme ich Affiliate Links?

Egal ob du gerade erst anfängst oder schon lange Podcasts betreibst: Zunächst einmal erscheint es schwierig, Unternehmen zu finden, die dir beim Verkauf derer Produkte und Dienstleistungen vertrauen. Hier bieten sich sogenannte Affiliate Netzwerke an. Sobald du dich dort angemeldet hast, kannst du die für dich besten Affiliate-Programme auswählen und dich dafür bewerben.
Einige der bekanntesten Netzwerke sind Amazon, Buzzsprout oder Podcorn.

Üblicherweise erhälst du Affiliate Links durch die Recherche nach Händlern oder Unternehmen, mit denen du zusammenarbeiten möchtest und deren Produkte oder Dienstleistungen sich gut in den Kontext deiner Inhalten fügen lassen. Einige Unternehmen führen intern Partnerprogramme durch, anstatt sich Partnernetzwerken anzuschließen. In diesem Fall kannst du die Informationen auf deren Websites finden und dich dort einfach bewerben. Um diese Unternehmen ausfindig zu machen, kannst du dich über die Konkurrenz in deinem Bereich oder andere Nischen informieren, um zu sehen mit welchen Unternehmen sie ein Partnerschaft pflegen. So lassen sich leicht Unternehmen finden, die die Effektivität der Affiliate-Marketing Strategie erkannt haben.

Behalte schließlich auch die sozialen Medien im Auge. Es gibt Tausende von Facebook-Gruppen, Instagram-Konten und Seiten, die Informationen über Affiliate-Marketing sammeln und teilen.

 

Sponsoren

Werbetreibende suchen immer nach beliebten Podcasts, in denen sie ihre Produkte oder Dienstleistungen in Anzeigen einfügen können, die während der Sendung erscheinen. Du kannst normalerweise mit einer Gebühr von zwischen 17 und 25 Dollar pro tausend monatlicher Downloads rechnen. Dies wird auch als “CPM” bezeichnet. Das bedeutet, je mehr Leute deine Episoden herunterladen oder anhören, desto mehr Geld verdienst du auch mit dem Sponsoring.

Affiliate-Marketing ist im Vergleich zum Sponsoring ziemlich ähnlich. Anstatt aber eine Provision für den tatsächlichen Verkauf von etwas zu zahlen, zahlen Sponsoren auch für potenzielle Verkäufe, die möglicherweise stattfinden oder aber auch nicht. Aufgrund dieses Risikos sind Werbetreibende sehr wählerisch, wenn sie die Podcastshows auswählen, in die sie investieren möchten. Deshalb ist der Abschluss einer Sponsoring Partnerschaft nicht gerade einfach. Unternehmen wählen normalerweise Podcasts aus, die jeden Monat mindestens 5000 Downloads haben. Die traurige Nachricht ist aber, das tatsächlich nur weniger als 10 % aller Podcasts diese Zahlen erreichen. Und selbst wenn du eine sehr kleine Zielnische hast, die bei einigen Marken erstaunlich gut funktionieren könnte, musst du trotzdem oft immernoch darum kämpfen eine Sponsoring Partnerschaft zu bekommen.

 

So bekommst du Podcast Sponsoren

Zuallererst sollte man verstehen, wie dieser Deal funktioniert. Die beiden wichtigsten Metriken sind hier einmal der sogenannte “CPM” (Cost per Mille). Dies ist der Betrag, den du pro 1000 Downloads deines Podcasts erhältst. Der “CPA” (Cost per Acquisition) nennt den Betrag, den du pro Anmeldung oder Verkauf erhältst, der aus der Werbung deines Podcasts resultiert.

Zum Anderen ist es wichtig, die Preise angemessen zu wählen um ein Angebot erstellen zu können, das der Werbetreibende bereit ist zu zahlen. Dazu gehört es, die Preise des Marktes zu kennen und wie viel das Unternehmen normalerweise für ein Sponsoring zahlt. Preise können je nach Podcast niedriger oder höher ausfallen.

Erstelle dir also eine Liste potenzieller Sponsoren und überlege dir, wie du dein Partnerunternehmen gut im Podcast präsentieren könntest. Dann kannst du die Unternehmen kontaktieren und ihnen ein Angebot machen.

 

Crowdfunding

Crowdfunding ist eine großartige Möglichkeit, deinen Podcast zu monetarisieren. Gerade wenn du erst anfängst und Schwierigkeiten dabei hast mit großen Marken oder Werbetreibenden in Kontakt zu kommen. Das Crowdfunding basiert darauf, dass du dein Publikum um finanzielle Unterstützung bittest.
Mit dem Crowdfunding sammelst du Einnahmen, mit denen du deine Podcast-Ausgaben decken kannst und deinen Podcast weiterentwickelst. Anstatt also Hilfe von einem großen Investor zu bekommen, zielst du also auf viele kleine Beträge von verschiedenen Spendern ab. Um die Leute zum Crowdfunding zu motivieren ist es wichtig, deine Ideen und Visionen der Öffentlichkeit mitzuteilen, damit sie einen Grund haben überhaupt zu spenden. Die Motivation kommt dann normalerweise aufgrund von Emotionen und dem Vertrauen des Publikums dir gegenüber. Der erste und wichtigste Schritt ist es also, diese Aspekte in erster Linie auszubauen.

Crowdfunding Plattformen

Da viele Podcaster gerade erst am Anfang stehen und auf keiner anderen Plattform eine große Fangemeinde haben, ist es für sie sehr schwer, ihre Idee zu promoten und somit die Mittel zu bekommen. Hier bietet es sich an, einer Crowdfunding-Plattform beizutreten. Auf diesen Plattformen suchen viele Menschen nach innovativen und tollen Ideen, in die sie Geld investieren um diese zu fördern. Wie auf jeder anderen Plattform gibt es auch hier viele Inhaltsersteller die gegeneinander konkurrieren und versuchen, Spender zu bekommen. Daher ist es wichtig, dass du ein Präsentationsvideo erstellst, das sich von der Masse abhebt, sodass sich die Spender nicht für deine Konkurrenz entscheiden.

Hier sind einige der besten Crowdfunding Plattformen:

  • Kickstarter
  • Indiegogo
  • Gofundme
  • Crowdfunder
  • Classy.org

Während es viele Leute gibt, die dir eine Spende aus reiner Herzenssache hinterlassen, möchten andere möglicherweise eine Gegenleistung. Hier hilft es dir, wenn du etwas im Gegenzug anbieten kannst (einen Platz in  oder auch nur eine Erwähnung in der Show).

Wie viel Geld verdient man mit Podcasts?

Die ehrliche Antwort auf diese Frage lautet: Es kommt darauf an. Für Joe Rogan sind es Millionen und Abermillionen Dollar, für andere sind es ein paar Tausend Dollar pro Folge und für viele andere springt gar nichts dabei heraus. Es hängt alles vom Aufwand, der Kommunikation, den Verbindungen und dem Engagement des Publikums ab.

GEMAfreie Musik für Podcaster

Wie wir alle wissen, spielt Musik bei Podcasts eine wichtige Rolle, da es sich um ein rein auditives Erlebnis handelt, das das Publikum mit den richtigen Sounds, Tracks und natürlich Stimmen fesseln muss. Musik ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um eine gewünschte Stimmung bei dem Publikum hervorzurufen, die der Thematik des Podcasts entspricht. Die richtige Musik hilft auch dabei ein spezielles Image aufzubauen. Ein charakterstarker Track schafft einen für den Podcast sehr wichtigen Wiedererkennunsgwert (zum Beispiel durch eine einzigartige Intro-Musik).

Es mag zwar verlocken sein bekannte Musik oder deine Lieblingssongs für die Show zu verwenden. Dabei sollte man aber bedenken, dass man bei populärer, kopiergeschützer Musik oft sehr hohe Lizensgebühren für die Nutzung entrichten muss (bis in Millionenhöhe). Das ist ein sehr komplexes Thema in dass du dich gut einlesen solltest, bevor du solche Musik verwendest. Selbst wenn du den Track nur ein paar Sekunden anspielst, kannst du für die unauthorisierte Verwendung der Musik bestraft und deine Show gelöscht oder gesperrt werden.

Die beste Option für Podcaster ist die Verwendung GEMA-freier Musik. Bei dieser Art von Musik musst du nicht jedes Mal Nutzungsgebühren zahlen, wenn der Song öffentlich in deinem Podcast abgespielt wird. Somit kannst du Urheberrechtsansprüche und versteckte Gebühren sehr einfach umgehen. Bei Hooksounds haben wir eine großartige Bibliothek exklusiver Musik, Soundeffekten, Intros und Outros, die von unserem internen Team erstellt wurden. Während der Produktion der Musik haben wir stets das fertige Endprodukt im Blick.